Zukunftsmodelle der Verlage
Die Aufgabe eines Verlegers ist im Kern die Zusammenstellung von Inhalten.
Die große Herausforderung ist die Herstellung der Relevanz für den Leser.
Eine der großen Chancen der digitalen Auslieferung von Content ist die Individualisierbarkeit. Der Leser findet in seiner Zusammenstellung nur das, was ihn interessiert - was für ihn relevant ist.
Das Multimedia-Magazin der Zukunft
- bietet redaktionelle Inhalte auf höchstem Niveau
- stellt die Relevanz her
- lernt und passt sich dem Leser an
- sieht das Magazin mit den Augen des Lesers
Die Kanäle, über die der Content zum Leser gelangt, sind vielfältig und entsprechen dem Bedarf des Lesers: nicht der Kunde richtet sich nach der Medienausprägung des Magazins, sondern das Magazin bedient den Leser auf seinen vertrauten Kanälen.
Der Verlag wird zum Serviceanbieter, der dem Leser sein ganz individuelles Magazin auf seinem bevorzugten Informationskanal anbietet.
Wie entsteht das Multimedia-Magazin
Der Leser stellt sich die Kategorien zusammen:
- Preselect: Es werden Themenpakete wie "Sport & Fun", "Politik & Wirtschaft" ausgesucht. Auf Wunsch ist der Anteil der jeweiligen Pakete am Magazin wählbar.
- Freie Wahl aus den Inhalten der Redaktionen. Z. B.:
- News vom Stern
- Wirtschaftsnachrichten von der FTD
- Sport vom Kicker
Das lernende Magazin
Was Amazon schon lange macht: Das tatsächliche Leseverhalten wird analysiert; Vorschläge zu Themen, die im Interesse des Lesers liegen, werden unterbreitet: "Leser, die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen".
Werbung
Der Kunde entscheidet über die Einblendung von Werbung mit Bezug zum Kontext. Das ist ein Faktor für die Kosten des Abonnements.
Die Werbung ist verknüpft mit einem Shop des Anbieters des Produkts.
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