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Hamburg, 30. November 2007
"Nicht clean, sondern verraucht. Mit einer Prise Kinski und Jack Nicholson" (Andy Holtz, elbsilber Hamburg)
Mit einer ersten Hörprobe im Studio begann Anfang September 2007 die Arbeit am Artwork für die Hörbuchreihe "Poe goes Jazz" für die Elbsilberstudios, Hamburg. Dort erstellte das Kreativteam von hormann.kormann zunächst ein Moodboard, um die emotionale Welt bzw. die wichtigsten Grundlagen für die Gestaltung zu ermitteln. Die Welt von Poe erlebt und genießt man am besten mit einem guten Glas Wein oder einem alten Whisky, einer hochwertigen Zigarre, am prasselnden Kamin oder bequem im Ledersessel sitzend. So ist auch die Zielgruppe eher in den männlichen Konsumenten zu suchen, die sich als Liebhaber mit intellektuellem Kunstverständnis verstehen.
Die "Poe goes Jazz"-Reihe bietet mit ihrem Literatur-Musik-Mix eine besonders stimmige Ausgewogenheit zwischen klangvoller Untermalung und Spannungsbogen der Erzählungen.
Die Jazz-Musiken - komponiert von Künstlern der Hamburger Jazz-Elite - überbrücken die jeweiligen Kapitelpausen und verstärken die Geschichten mit passenden Sounds.
Als Auftakt der geplanten mehrteiligen Compilation wird "Der Untergang des Hauses Usher" gelesen. Auf der zweiten CD finden sich "Das ovale Portrait" und "Morella", im dritten Teil fesseln Detektivgeschichten den Hörer. Teil vier und fünf befinden sich noch in der gemeinsamen Planung mit den Verantwortlichen von elbsilber. hormann.kormann wird neben dem Artwork auch die weiteren werblichen Maßnahmen konzeptionell unterstützen und umsetzen.
Obwohl die Darstellung inklusive der Musik ein gemäßigtes Tempo vorgibt, vermag "Poe goes Jazz" durchweg die Nerven zu kitzeln und die Sinne zu beleben. Die ganz eigene, in Teilen sehr anspruchsvolle, Poesie versetzt den Hörer in eine mystische Welt. Bei einer ersten Premiere - am 27. November 2007 - vor Publikum bestätigte sich dies: Mit einer halbstündigen Bühnenlesung aus Anlass der Agenturfeier von hormann.kormmann verbreitete sich automatisch die bereits im Studio fühlbare Stimmung. Und Malcolm Andreasson, der das Stück auswendig vortrug, begeisterte die Gäste durch seine Intensität und dem Spaß am Erzählen.
Edgar Allan Poe, der nur vierzig Jahre lebte, begründete das Genre der Kriminalliteratur, das Genre der Science Fiction und der Horrorstory. Seine Literatur wurde zum Fundament der modernen Dichtung.
Eine Hörbuchreihe aus dem Hause elbsilber Voraussichtlich im Handel: Januar 2008
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