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1. Beim Layout
- Die Lesbarkeit des Textes lässt zu wünschen übrig. Die Zielgruppen sollten berücksichtigt werden. Beispiele: junge Zielgruppe; kleine Schrift, ältere Zielgruppe; größere Zeilenabstände und größere Schriftart). Der Text ist zu klein, es wurde ein falscher Schriftschnitt/Zeilenabstand (falsche Textart) angewendet.
- Es ist nicht geklärt, ob generell mit oder ohne Bilder gearbeitet werden soll und welche Farben präferiert werden.
- Die wichtigste Information steht nicht so, dass sie optisch als erstes wahrgenommen wird.
- Das Firmen-Logo ist ungünstig platziert.
- Die Unternehmensfarbe wurde nicht berücksichtigt.
- Das Abheben von anderen Unternehmen ist nicht gewährleistet, z. B. dadurch, dass man gleiche Farben oder eine identische Bildsprache wie die Konkurrenz gewählt hat.
- Es wurden Farben ausgewählt, die nicht miteinander harmonieren (Magenta auf Blau erzeugt Flimmern (Komplementäreffekt).
- Es ist weitestgehend ungeklärt, ob die Zielgruppe auf einer bestimmten Ebene erreicht werden soll. Hierbei ist die Bildauswahl von entscheidender Bedeutung. In der Regel sollte ein Bild einen positiven Effekt auslösen.
2. Bei der Auswahl des Slogans
- Zu lang: Die Verweildauer des Betrachters ist begrenzt, Sie haben nur Augenblicke, um die Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen.
- Zu widersprüchlich: Der Slogan passt nicht zum Bild oder er widerspricht der Bildaussage bzw. ruft eine falsche Assoziation hervor.
- Zu allgemein: Der Slogan ist nicht spezifisch genug. Es ist keine Unterscheidung zu den Wettbewerbern zu erkennen. Der Slogan klingt vielleicht ganz sympathisch, lässt sich sogar gut lesen und merken. Entscheiden Sie sich trotzdem dagegen, wenn er nicht den Kern Ihrer Botschaft bzw. Ihr kennzeichnendes Versprechen enthält.
- Zu unkreativ: Die Anzeige verwendet lediglich den Dach-Claim der Kanzlei. Für den Fall, dass Sie eine bestimmte Zielgruppe erreichen wollen (zum Beispiel neue Mandanten für einen speziellen Fachbereich oder die Kommunikation über eine gerade erhaltene Auszeichnung), entwickeln Sie eine individuelle Headline, die noch besser auf die zu übermittelnde Aussage einzahlt. Selbst, wenn im Copytext die zu kommunizierenden Inhalte vorkommen. Es ist der erste Eindruck, der beim Betrachter zählt. Nutzen Sie eine zusätzliche Head- bzw. Subline als Verstärker!
- Zu wenig emotional: Bevor der Kopf entscheidet, müssen Sie den Bauch treffen. Selbst wenn Sie eine rationale Aussage treffen wollen, ist der kurze Moment, in dem Sie den Betrachter packen können, häufig ein gefühlsmäßiger. Um sachlich zu sein, nutzen Sie den Platz, den Ihnen Ihre Anzeige sonst noch bietet. Um Ihre Zielperson anzustecken, muss jedoch der Funke überspringen. Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, umso eher entfachen Sie das Interesse.
- Zu weit weg von der Wahrheit: die getroffene Aussage kommt im realen Leben nicht vor. Sie fahren besser, wenn Sie sich klar und wahr ausdrücken. Ein noch so guter Slogan wird nicht darüber hinwegtäuschen, wenn ein Unternehmen schwache Angebotsversprechen nicht einlösen kann oder eine mangelhafte Positionierung hat.
3. Bei der Farbe
- Es herrscht ein totaler Widerspruch bei der Farbgestaltung einer Anzeige zu der bestehenden Corporate Identity (den einmal gewählten Firmenfarben), um zum Beispiel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dies mag einen kurzfristig positiven Effekt erzeugen, dient jedoch nicht der langfristigen Kommunikation. Es ist wichtig, dass eine Imageanzeige einen hohen Wiedererkennungswert hat.
- Die Farbwirkung wurde unterschätzt! Handelt es sich um eine flächendeckende starke Farbe oder werden dezente Farben verwendet? Eine starke Aussage wird oft von einer „starken Farbe“ unterstützt. Wer eher konservativ ist, wird leisere Farbtöne wählen und weniger Flächendeckung. Falsch wäre es, ein sattes Rot zu verwenden, wenn die Aussage weder eine hohe Signalwirkung noch eine offensive Aussage beinhaltet. Auch muss vorher geklärt werden, welche Farben andere Kanzleien verwenden, um nicht versehentlich Werbung für ein Konkurrenzunternehmen zu machen. Wenn die Farbe grün bereits prominent von jemand anderem besetzt ist, wäre es unklug, dieselbe Farbe für die eigene Anzeige vorherrschend zu verwenden.
4. Beim Verhältnis zwischen Text und Grafik
- Zu unausgewogen: In der Regel handelt es sich um zu viel Text und zu wenig aussagekräftiges Bildmaterial. Eher selten ist es, dass zu wenig Text eine Imageanzeige beeinträchtigt.
Bemühen Sie sich um eine kurze und präzise Ausdrucksweise, die den Leser nicht überfordert. Vermeiden Sie langatmige Sätze und zu viele Substantive.
- Die optische Mitte wurde nicht berücksichtigt: Der Betrachter hat das Gefühl, eine Aussage oder ein Bild in der Mitte der Anzeige zu finden, obwohl sie sich vielleicht gar nicht dort befindet. Der Text „läuft zu lang“, zum Beispiel läuft ein sehr kleiner Text von links nach rechts, ohne Einfügung von Spalten. Die Elemente müssen harmonisch/stimmig ausgerichtet sein.
- Linien oder Grafiken haben keinen Bezug zueinander, sie tanzen aus der Reihe und ergeben ein unruhiges Gesamtbild.
5. Bei der Auswahl des Mediums
Für ein falsches Versprechen existiert kein geeignetes Medium. Für den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht die richtige Zielgruppe. Auch wenn man der Meinung sein könnte, dass bei der Medienauswahl die geringsten Fehler entstehen können. Die beste Imageanzeige ist eine Fehlinvestition, wenn sie die falschen Menschen trifft. Nicht nur die Wahl der Medien, sondern auch der richtige Zeitpunkt ist entscheidend.
Sprechen Sie uns an!
Sollten Sie überlegen, eine Anzeigenkampagne ins Leben zu rufen, sprechen Sie uns zu einem frühen Zeitpunkt an, damit wir Sie bereits in der Entstehungsphase beraten können.
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