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Das bedingungslose Grundeinkommen (bGE) ist ein Thema, das sich bereits in der politischen Diskussion befindet. hormann.kormann beschäftigt sich im Besonderen mit dem Modell des dm-Unternehmers Götz W. Werner. Zunächst einmal unterstützen die Agenturinhaber die Idee mit ihren persönlichen Ansichten. "Wir teilen den Gedanken mit den Befürwortern, dass eine Systemumstellung wie sie das bGE bietet, viele Vorteile beinhaltet; und zwar für alle Menschen und nicht nur für eine bestimmte Gesellschaftsschicht. Wir möchten zu der Aufklärung beitragen, dass es eine reale Alternative zum bestehenden Sozial- und Steuersystem darstellt. Wir wollen die Angst vor dem Neuen nicht teilen. Und wir möchten aufzeigen, dass zu großes Sicherheitsdenken Innovationen behindert .", so Stefan Hormann, Geschäftsführer und kreativer Leiter der Abteilung "Kommunikationsdesign" bei hormann.kormann.
Die Agentur hat sich entschieden, das bedingungslose Grundeinkommen zu visualisieren. Zahlreiche Websites, verschiedenste Interessengruppen bieten Informationen zu diesem sehr komplexen Thema. Zum großen Teil wird im Internet aber auch in der öffentlichen Diskussion sehr akademisch damit umgegangen und für Menschen, die sich noch kein Wissen hierzu aneignen konnten, ist es oft mühsam, zu folgen. Wir nähern uns dem Thema als Werbeagentur und wollen herausfinden, ob es eine Bildsprache gibt, die einerseits wirkungsvoll erklären kann, was ein bedingungsloses Grundeinkommen eigentlich ist und andererseits die Ernsthaftigkeit transportiert, die eine Befürworterkampagne übermittelt soll, ohne jedoch wie eine Parteienwerbung zu wirken.
Das Projekt bGE haben wir in vier Phasen eingeteilt: Erstens, die Recherche und die unbedingte Auseinandersetzung mit dem Thema. In einer vorangegangenen Diskussionsrunde mit dem gesamten Agenturteam versuchten wir die öffentliche Reaktion nachzustellen, um aufzuzeigen, mit welchen Widerständen das bGE zu rechnen hat und die Mitarbeiter auf der persönlichen Ebene zu erreichen. Die per Filmkamera festgehaltene Debatte wird zurzeit noch bearbeitet.
Phase zwei hatte zur Voraussetzung, dass die Mitarbeiter ihre Rechercheergebnisse und den konsumierten Lesestoff mit ins Meeting brachten, um dann gemeinsam eine Konzeption zu erarbeiten, die zunächst einmal die Strategie und die Zielsetzung beinhaltete.
Phase drei beschäftigt sich mit der Entwicklung der Corporate Identity und den dazugehörigen Maßnahmen. Letzter Schritt wird es sein, den Kontakt zu Befürwortern des bGE aufzunehmen und eine Finanzierung der Kampagne möglich zu machen. Ob und wie eine nach Möglichkeit landesweite Kampagne ins Leben gerufen werden kann, wird Teil einer Arbeit sein, die hormann.kormann nicht alleine leisten kann.
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